Berichte

Jugendtag Nord 2025


Der diesjährige Jugendtag fand am 26.08.2025 im Dokan Bühl statt. Zahlreiche Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 7 bis 24 Jahren machten sich auf den Weg, um sich auf den zweiten Shiai unseres Verbandes vorzubereiten und sich über die angepassten Regeln zu informieren. Aufgrund der noch jungen Geschichte dieser Veranstaltung gilt es viele Mitstreiter zu versammeln und zu motivieren, sich im November im freudigen Jiu auf der Matte zu begegnen, um den Debut-Erfolg des Shiai aus dem Vorjahr zu wiederholen.

Der Jugendleiter der WJJF, Georg Mark, führte die Teilnehmer anhand der Themen und Disziplinen des Shiai durch den Lehrgang. Nach einer gemeinsamen Erwärmung mit Ukemi-waza und Gruppenaufgaben begannen wir mit dem ersten Teil des Shiai, der Kata. Dabei wurden die Jugendlichen an eine Technik der Nage-no-Kata herangeführt, den Uki-otoshi. Der zeremonielle Aspekt um die einzelnen Techniken, zu dem unter anderem die Begrüßung gehört, fand ebenfalls Beachtung.

Nach der Mittagspause folgte der zweite Teil, das Randori. Langsames Herantasten mit verschiedenen Griffarten und der Gleichgewichtsbrechung führte zu gestärktem Selbstbewusstsein im anschließenden Randori unter den Mitstreitern. Hierbei machten sich die drei Minuten deutlich bemerkbar, welche es beim Shiai für fünf Runden durchzuhalten gilt. Eine ganz schöne Leistung! Anschließend schauten wir uns einige Kombinationen und Kontertechniken der Nage-waza an, auf welche man im Stand-Randori zurückgreifen könnte, um das eigene Kampfverhalten mehr in ein ausgelassenes Wechselspiel zu verwandeln, als in ein statisches Kräftemessen.

Nach der kleinen Kaffeepause ging es in den letzten Teil, die Fusegi-waza. Nun waren Kreativität und Körpergefühl gefragt! Alle Jiu-ka sollten eigene Techniken entwerfen, die nicht nur eindrucksvoll anzusehen waren, sondern bestenfalls eine sinnvolle Anwendung der Prinzipien unseres Sports erkennen ließen. Ein Blick auf die Tabelle aus der Shiai-Ordnung offenbarte, für welche Angriffe die jeweiligen Gürtelgraduierungen eine Verteidigung parat haben sollten. Nach kurzem Probieren und Üben präsentierten einige mutige Jiu-ka ihr Werk und ernteten dafür wohlverdienten Beifall. Wie beim Shiai gab es drei Bewertungsgruppen, welche Rückmeldungen zu der Technik gaben. Dabei lernten wir sowohl die Bewertungskriterien kennen als auch, dass Feedback geben und erhalten gar nichts Schlimmes ist, sondern allen dabei hilft, stetig besser zu werden als noch am Tag zuvor.

Mit diesem erfolgreichen Jugendtag steuern wir nun zielstrebig auf den Shiai zu.

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