Wie schreibt man einen Bericht über einen Top-Event? Nicht zu kurz, nicht zu lang? Schwierig! Ein Budo-Seminar der Sonderklasse, von A bis Z, benötigt schon mehr als nur ein Bravo!
Freitag 20.03.2026 Ankunft im Hotel Kohlers Engel in Bühl. Ein herzhaftes Willkommen, Gastfreundschaft pur. Freunde aus dem Erzgebirge haben uns (Markus, Dani und mich) schon auf dem Parkplatz begrüsst. An der Hotelbar erwarteten uns die Delegationen aus Italien mit Shike G. S. Bertoletti, Giancarlo Koliotassis, Gianni Ronchini und Matteo Canavese sowie aus Ungarn Tamash Smaraglai und Attila Albert. So ging es Schlag auf Schlag. Francisco und Joachim aus der Schweiz haben es auch geschafft, trotz starken Regenfällen. Es kommen da einige Fahrkilometer zusammen, das zeigt, die WJJF-Deutschland e.V. ruft und sie kommen.
Pünktlich ging es um 19.00 zum Abendbuffet, das uns reichhaltig verwöhnte. Um 19.30 traf dann auch das Karate-Team von Giovanni Di Meglio, Diego Gruer und Andrea Pozzato ein. Alle farblich abgestimmt in gelben Hoodies und T-Shirts. Corporate Identity!
Am Samstagmorgen früh war Joggen mit Shike Bertoletti angesagt, das habe ich wohl verpatzt. So ging es nach dem Frühstück ins Dokan Dojo. Ein wunderschöner Trainingsort. Kaffee und Kuchen wurden schon bereitgestellt, Hammer!
Pünktlich um 10.00 ertönte der Gong und Uli Häßner, Präsident der WJJF-Deutschland e.V. eröffnete das Seminar. Uli hatte vor gut zwei Wochen eine Knie-OP und konnte somit nicht aktiv auf der Tatami stehen. Uli stellte die Referenten vor und Danny (Vizepräsident WJJF-D e.V.) hat die Einteilung der ca. 70 Teilnehmer vorgenommen sowie auch den Referenten die Gruppen übergeben. Es wurde auf drei Mattenfeldern trainiert.
Hauptreferenten waren Shike Bertolett, Giovanni di Meglio, Diego Gruer, Richard „Richy“ Schmidt, Thorsten Kosuch, Danny Griesbach, Francisco „Franz“ Boadella, Steffen Lingslebe. Diese wurden von ihren jeweiligen Kollegen, Giancarlo Koliotassis, Gianni Ronchin und Theresa Focke tatkräftig unterstützt. Wieder einmal mehr zeigte sich in der WJJF-Familie die grossartige Zusammenarbeit.
Unglaublich schnell erklingt der Gong, Mittagspause, es waren knapp drei Stunden vergangen. In diesen drei Stunde wurden die Teilnehmer gefördert und gefordert. Anpassung wurde grossgeschrieben, in den Lektionen mit verschiedenen Referenten, verschiedenen Stile, Techniken und auch in Didaktik. Nach der Mittagspause ging es im gleichen Stil weiter und Durchhaltevermögen und Kondition waren eine Grundvoraussetzung für die Seminarteilnehmer. An beide Seiten ein riesiges Kompliment, es wurde hart und konzentriert gearbeitet. Trotzdem wurde zwischendurch auch gelacht und man sah 200 %ig, es hat allen viel Spass gemacht und ganz sicher bleiben einige Erlebnisse noch lange in Erinnerung. Ich freue mich schon auf das nächste Seminar.
Nach der Mittagspause ging es im gleichen Takt weiter. Und dann der Schlussgong. Vielleicht hat der eine oder der andere gedacht „Gott sei Dank ist jetzt Schluss, morgen lerne ich Muskeln kennen, die ich vorher nicht kannte“. Ich hatte den Eindruck, die letzten zwei Lektionen waren noch intensiver, wie die vom Vormittag.
Ja, so ist es, das Seminar neigt sich dem Ende zu. Uli dankte den Referenten für ihre großartige Arbeit und auch den Teilnehmer für ihren Einsatz. Natürlich geht auch ein großer Dank an die Fleissigen Hände im Hintergrund, den Mitgliedern des Dojo Dokan. Wie man so schön sagt, das Seminar ist jetzt vorbei! Applaus! Applaus! Ich behaupte jetzt, alle gehen zufrieden und müde nach Hause.
Zurück ins Hotel und zum Abschluss nochmals ein tolles Abendbuffet geniessen, noch etwas quatschen und zufrieden ins Bett fallen.
Mein Fazit für dieses Seminar
- Das Seminar war super, die Organisation von A bis Z perfekt. Das Zeitmanagement war perfekt, ist ja klar, im Land der Kuckucksuhren.
- Das Gourmet-Team des Dokan Dojo hat ihr Bestes gegeben. Kaffee und selbstgemachter Kuchen, die Grillmeister haben ihr Können gezeigt, Wurst, Brezel und Kartoffelsalat. Bravo!
- Die Referenten haben ihr Können „nicht einfach nur so gezeigt“! Man hat sofort gemerkt, sie waren mit Herz, Seele und Humor dabei.
- Das schöne Dokan Dojo hat den würdigen Rahmen gegeben
- Das wichtigste überhaupt sind die Seminarteilnehmer, ohne diese wäre ein Seminar von dieser Qualität nicht möglich. Von der ersten Minute bis zum Schluss wurde ganz toll gearbeitet. Teilnehmer und die Referenten habe an diesem Samstag ihr Bestes gegeben. Bravo!
Nach einem solchen Seminar gibt es einige Gedanken zu verarbeiten. Mir ist schon wichtig, ein freundschaftliches und geselliges Zusammensein ist ein MUSS. Die Zusammenarbeit, der Referenten mit ihren Kollegen, an diesem Seminar hat gezeigt, dass es sich immer lohnt Seminare fleissig zu besuchen. Warum, weil es einfach lehrreich und schön ist!
Vielen Dank, ich durfte „mitdabeisein“ wenn auch nur als Fotograf und Beobachter.
März 2026, Fritz aus der Schweiz








































